Slackline

37648_103760243012122_100001344404687_27893_5283011_n*Slackline (deutsch: Schlappseil/lockeres Band)

Slacken macht irre Spaß! Und Slacken ist faszinierend: nicht die Line zu bezwingen, nicht gegen ihre Elastizität anzukämpfen, sondern mit ihr zu schwingen, sich von ihr tragen zu lassen, ihr das ganze eigene Gewicht anzuvertrauen, eine innere Balance zu finden, die es ermöglicht, mit der Schwerkraft zu spielen – darum und um weit mehr geht es beim Laufen auf der Slackline.

Es gibt keinen Muskel, der beim Slacken nicht gefordert ist. Slacken schult die Sensomotorik, die Balance, Konzentrationsfähigkeit und Koordination. Viele Sportler und Sportlerinnen haben das Slackline-Laufen längst schätzen gelernt als Ausgleich oder Ergänzung, gerade zum Klettern, Skaten, Skisport. Aber auch in Kinder- und Jugendeinrichtung halten die Lines mehr und mehr Einzug – abseits aller positiven Nebeneffekte ist Slacken eine echte Herausforderung, die junge Menschen gerne annehmen. Nach der ersten gemeisterten Line, die irgendwer zwischen zwei Bäume gespannt hat, eröffnet sich eine Welt voller Möglichkeiten: immer längere Distanzen (Longlines), Sprünge und Tricks (Jumplines), Lines übers Wasser (Waterlines) oder mit extra Sicherung in schwindelerregenden Höhen (Highlines) – im Slacklinen kann man wahre Meisterschaft erlangen, seinen Körper trainieren, sich gegenseitig unterstützen und wichtiges Know How in Sicherungstechnik erwerben. Mit wachsender Schwierigkeit wächst auch die Verantwortung für das Material, für das Einschätzenkönnen des Risikos, für das eigene Leben.

P1020448 neu Doch die Slackline birgt in sich weit mehr. Mit Slacklines läßt sich wunderbar pädagogisch und beinahe unerschöpflich metaphorisch arbeiten. Verschieden aufgebaute Parcours bieten intensive und eindrückliche Möglichkeiten, sich mit Teamfähigkeit, Gruppenstrategien oder Kommunikationsfähigkeit zu beschäftigen und miteinander zu lernen – natürlich immer draußen in der Natur.

Auch innere Prozesse können durch die Arbeit mit der Slackline begleitet und unterstützt werden. Themen wie

  • das Suchen und Finden neuer Balance
  • innerer und äußerer Halt
  • das Bedürfnis nach Hilfe und Unterstützung und der persönliche Umgang damit
  • wer/was gibt mir Ruhe, wer/was verunsichert mich
  • wofür gehe ich? Was ist mein Ziel?
  • neue Perspektiven etc.

werden auf der Slackline ganz neu und spürbar bewegt.

Und an Tagen, die eckig und kantig daherkommen, an denen die innere Mitte verloren scheint und ein emotionales Durcheinander die Oberhand gewinnt, kann eine Stunde auf der Slackline in der Umgebung großer Bäume mit dem richtigen Song vom mp3-Player manchmal Wunder wirken…

Einsteiger-Workshops bzw. pädagogische Seminare auf Anfrage

http://www.slackfest.de

2 Antworten

  1. Danke dir 🙂

    6. November 2011 um 23:31

  2. Bin begeistert!

    6. November 2011 um 23:27

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